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Für Fach- und Führungskräfte

Lernen, das den Atem raubt

Für Fach- und Führungskräfte

Lernen, das den Atem raubt

 
Sehr geehrte/r Leser/in,
 
Aktuell ist es die Zweideutigkeit eines BMW Slogans, der unseren Medien den Atem raubt, anstatt über Sinnvolleres zu berichten. Man kann sich stundenlang darüber auslassen, warum nun die Marketingagentur von BMW diesen Slogan gewählt hat und wer da eigentlich bei BMW geschlafen hat. Oder man tritt die Flucht nach Vorne an, behauptet und kommentiert, dass dies als Ganzes geplant gewesen sei. Denn viral funktioniert es ja bereits hervorragend.
Doch nicht nur die Medien, auch die Lernenden lassen sich zu leicht von Nebensächlichem ablenken. Die Konzentration auf das eigentlich Wichtige ist eine der schwierigsten Aufgaben. Die Fähigkeit zur Unterscheidung, was wichtig ist und was nicht, spielt dabei eine große Rolle.
Doch die Grundlage ist die Erarbeitung eines Weiterbildungskonzeptes, das eindeutig und zielgerichtet ist. Meist völlig unterschätzt, wie wichtig eine solide Konzeptionierung wäre, wird aus dem dringenden Bedarf einer Sachlage heraus nach Wissen gerufen. Oftmals das nächst` beste Seminar belegt, welches zum Thema etwas zu sagen hat.

Gesucht wird nach wie vor der Nürnberger Trichter

 
Doch der Nürnberger Dichter Georg Philipp Harsdörffer meinte mit diesem Ausdruck etwas ganz anderes. Es ging ihm nicht um ein mechanisches „Eintrichtern“ von Wissen. Der „Trichter“ war für Harsdörffer ein Bild für den sorgsamen Umgang mit Zeit. Er benutzte das Bild vom Eingießen von Wein in Flaschen und Fässer mittels eines Trichters. Daher das Bild. O-TON: „damit alle Tropfen davon zu Nutzen kommen - doch die Zeit lassen wir ohne Nutzen verfließen und achten für nichts viel gute Stunden übel anzulegen - welcher Verlust doch mit aller Welt Reichthum und Arbeit nicht wiederum zuwege gebracht werden kann“.
 
Lernen ohne systematische Anweisungen ist also laut Harsdörffer wie das Einfüllen von Wein ohne Trichter, es tropft und geht viel daneben und meint damit, dass viel Zeit vergeudet wird ohne eine entsprechende Konzeption, oder eben einen Trichter, zu arbeiten. Der Trichter steht hier also für Systematik und Konzept. Seltsam, dass wir ihn partout anders verstehen wollen.
 
Systematik ist dabei der Ansatz, eine ausgerichtete Strategie auf ein Ziel hin anzulegen. Das Konzept muss im Grunde alle Definitionen des Was, des Wie und Wohin haben.

Warum hat Weiterbildung so wenig Anfragen an ein Konzept?

Wie bereits vorher angesprochen wird eine konzeptionelle Herangehensweise an die Weiterbildung völlig unterschätzt. Doch genau dies macht den Unterschied zwischen Erfolg und Vergeudung von Ressourcen aus. Hier haben uns die Wissenschaftler neue Erkenntnisse bereitgestellt, die atemberaubend sind.
Wie bereits in einem vorherigen Newsletter besprochen, arbeiten wir beim Lernen durch Assimilation, Akkomodation und Äquilibration. Zusammengefasst bedeutet dies, wir bauen unser Wissen vorwiegend und am besten auf vorhergehendes Wissen auf. So ist also ein systematisches Konzept logischerweise jeder wahllosen Zusammensetzung von Wissensbausteinen weit überlegen. Tatsächlich wurde nachgewiesen, dass lineare aufeinander aufbauende Wissensbausteine den optimalen Lerneffekt haben. Sind zudem die Nahtstellen zwischen den Modulen gleitend und der Anteil an Bezügen zur Praxis der Teilnehmer groß genug, ist eine hohe Effizienz erreichbar. Das benötigt jedoch auch eine strategisch sinnvolle Aufbereitung von allen Modulen.
 

Warum Weiterbildung dringend Konzept braucht?

Die Studien zu Lernsystemen, Lernsituationen und den entsprechenden Lernkompetenzen ergeben beinahe alle dasselbe Bild, es wird zu wenig konzeptionell gearbeitet, es wird zu wenig über das eigentliche Ziel eines Lern-Events nachgedacht oder dieses überhaupt formuliert. Man geht eben zu einem Seminar. Lernwissenschaftler stimmen darin überein, dass zu viele Ressourcen verbraucht werden, dass zu viele unnütze Nebensächlichkeiten den eigentlichen Anspruch nicht erfüllen können. Kein Trichter bedeutet eben, dass viel danebengeht.
Dazu kommt, dass eine konzeptionelle Herangehensweise für viele Weiterbildungsverantwortliche nicht einsehbar ist. Lernen wird nach Bedarf oftmals direktiv verteilt. Wie Kuchenstücke in einer Geburtstagsrunde. Dies sind keine Aussagen aus der Hüfte, sondern ermittelte Werte in Deutschlands Weiterbildungslandschaft. Wir stellen hierbei nicht für jeden dieses Attest aus, es gibt sicher auch einige hervorragende Ansätze. Leider gilt dies eben nicht für die Mehrheit, denn wenn es um die Innovation, auch im Bildungssektor, geht, liegt Deutschland leider inzwischen auch weiter hinten. Wir sind tatsächlich dabei, den Anschluss zu verlieren. Hierbei sind die Medien einmal nicht zu reißerisch.

Wie können wir den Nürnberger Trichter doch noch einsetzen?

Der Kern einer Weiterbildung ist, dass diese zu einem messbaren abrufbaren Kontext führen muss. Eine der deutschen Tugenden ist die Liebe zum Detail. Die Details bei der dezidierten Anhäufung von Wissen bei einem Teilnehmer eines Seminares unterliegen wissenschaftlich bis ins Detail offen liegenden Prozessen. Wir wissen heute wie ein Mensch lernt. Mit dem funktionellen Magnetresonanztomographen kann man es inzwischen hervorragend beobachten.
Die Wahrheit ist, wir lernen nach und durch Konzepte mehr, als durch einzelne Wissensbrocken. Alles was in irgendeiner Weise miteinander in Bezug ist, erleichtet das Lernen. Ein konzeptionell nach 360-Grad-Vorgaben rundum aufbereitetes Wissenspaket hat also höchste Effizienz.
Das Manager Institut arbeitet deshalb vorwiegend mit konzeptionell aufbereiteten Modulen. Über 300 Module können in einem Weiterbildungskonzept zu einer Wissenskette zusammengefügt werden, die höchste Effizienz zulässt.
Unterschätzen Sie niemals, dass das Gehirn eines Teilnehmers konzeptionell arbeitet. Lehrstoff braucht Form und Konzept und zwar so viel wie möglich. Gestalten Sie zusammen mit unseren Experten ein Weiterbildungskonzept, welches in Ihrem betrieblichen Kontext genau Ihre Lücken füllt. Lassen Sie keinen Zweifel zu, dass auch für die Wissensaneignung eine vorformulierte Zielvereinbarung ein effektives Mittel des Controlling ist. So wird ein Weiterbildungskonzept dann doch noch zum Trichter. Rufen Sie uns an

Ihr Oliver Haberger

Dipl. Kfm. Univ.

Geschäftsführer

 
 
 

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